Datenschutz
Impressum
Nachricht vom: 07.01.2014

Neun Standard-Linienbusse
und zwei Standard-Liniengelenkbusse

NIAG setzt dabei auch auf besonders
kraftstoffsparende leichte Bauart

Moers, 07. Januar 2014 – Mit insgesamt elf fabrikneuen Bussen der Hersteller Mercedes-Benz und VDL hat die NIAG-Gruppe jetzt ihre Busflotte verjüngt. Die neun Standard-Linienbusse und 2 Standard-Liniengelenkbusse erfüllen mit der Euro 5 Norm und zusätzlichem EEV Standard (EEV=Enhanced Environmentally Friendly Vehicle) höchste Abgasnormen.

Leichtere Busse senken Kraftstoffverbrauch

Erstmals setzt der Verkehrsdienstleister mit den drei sogenannten Light-Low-Entrys des niederländischen Herstellers VDL auch auf eine neue Bus-Generation, die im Gesamtgewicht 3 Tonnen leichter als ein herkömmlicher Linienbus sind und daher beim Kraftstoffverbrauch Einsparungen von rund 20 Prozent ermöglichen. „Die durch den VRR vorgegebenen Tarifsteigerungen fangen die u.a. stetig steigenden Dieselpreise nur teilweise auf. Wir erwarten durch die spritsparenden Busse eine deutliche Kostenreduktion, die die wachsende Finanzierungslücke etwas schließt“, erläutert NIAG-Vorstandsmitglied Hans-Joachim Berg. „Diese Fahrzeuge setzen wir wegen der ständig notwendigen, viel Kraftstoff verbrauchenden Beschleunigungsvorgänge vor allem im städtischen Verkehr ein und leisten damit auch einen weiteren Beitrag zum lokalen Klimaschutz.“ Für angenehme Temperaturen im Fahrgastraum der Fahrzeuge sorgt eine Klima-Anlage.

 Größere Stellflächen für Rollstühle und Kinderwagen

Um allen Fahrgästen einen bequemen Zugang zum Nahverkehr zu ermöglichen, sind auch die neuen Fahrzeuge mit Niederflurtechnik mit seitlich absenkbarem Wagenboden sowie mechanischer Rampe ausgestattet, über die auch Rollstuhlfahrer direkt zur Aufstellfläche in der Mitte der Busse gelangen können. „Bei dieser Bestellung haben wir erstmals auch Busse mit doppelt so großen Stellflächen für Rollstuhlfahrer, Rollatoren und Kinderwagen geordert“, erläutert Andreas Meuskens. Damit reagiert die NIAG auf die demografische Entwicklung und die wachsende Mobilität in den höheren Altersklassen und möchte zudem Konflikte zwischen unterschiedlichen Fahrgastgruppen vermeiden. So kann dort nun auch ein Kinderwagen befördert werden, wenn bereits ein Rollstuhl oder Rollatoren an Bord sind. Die Informationen zum Linienverlauf und zur nächsten Haltestelle werden in allen Bussen akustisch und auch optisch über TFT-Bildschirme angezeigt. Ein kleines, für Sehbehinderte wichtiges neues Detail weisen die Mercedes Citaro auf: Die Haltewunsch-Knöpfe sind dort jetzt zusätzlich mit Blindenschrift gekennzeichnet. Und auch für das Fahrpersonal ist die Ausstattung der neuen Busse ein Plus: Um die persönliche Sicherheit zu erhöhen sind die Fahrerplätze der Citaro-Busse mit einer zusätzlichen halbseitigen Trennwand ausgestattet.