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Nachricht vom: 30.09.2014

Linie 31:

Verteilung gut eingespielt - Verkehrsüberwachung überprüfte erneut Situation am Schulzentrum Geldern

Günter Schlüter, Leiter Verkehrsplanung ÖPNV NIAG

Der NIAG ist es mit dem Zusatzangebot auf der Linie 31 gelungen, allen Schülern aus Sevelen, Vernum und Hartefeld und Rheurdt am Nachmittag eine Rückfahrt mit nur geringer Wartezeit nach Schulschluss zu gewährleisten. Anfang dieser Woche hat die NIAG-Verkehrsüberwachung erneut die Einstiegssituation am Schulzentrum beobachtet und festgestellt, dass die Verteilung der Schüler auf die beiden Fahrzeuge nun sehr gut funktioniert. „Wir sind froh, dass wir hier kurzfristig noch vor den Herbstferien eine gute Lösung finden konnten“, erläutert Günter Schlüter, Leiter Verkehrsplanung des Verkehrsdienstleisters.

Doch wie konnte es zu einer solchen Situation kommen? „Leider stehen, wenn wir unser Angebot für das neue Schuljahr anpassen, nicht alle Schülerströme zu 100 Prozent fest“, erläutert Schlüter. Stundenpläne können von den einzelnen Schulen entlang einer Buslinie meist erst spät definitiv festgelegt werden. Hinzu kommen versetzte Stundenpläne, bei denen es nur alle zwei Wochen lange Tage für die Schüler gibt.

„Wir beobachten in den ersten Wochen nach Schulstart die Situation an den einzelnen Schulzentren sehr genau und haben oft Verkehrsmeister vor Ort, die Einstiegszahlen erheben“, so Schlüter. Werden Kapazitätsengpässe erkannt, beginnt die knifflige Arbeit für die Planungsabteilung. Denn wenn im Liniennetz an einer Stelle etwas geändert wird, wirkt sich das immer auch woanders aus. Hier muss dann geschaut werden, dass sich keine Nachteile für andere Fahrgäste ergeben. „Daher können wir auch nicht immer sofort reagieren“, betont Schlüter. Im Fall der Linie 31 war zum Glück kurzfristig ein Zusatzangebot realisierbar. „Als wir eine Lösung gefunden hatten, haben wir noch am selben Nachmittag zusätzliche Kapazitäten angeboten.“

Ausreichend Platz ist in den Bussen der Linie 31 nun auf jeden Fall vorhanden. Jedoch ruft Schlüter die Schüler beim Einstieg zu noch mehr Rücksicht auf. Die NIAG-Verkehrsüberwachung hat auch in Geldern beobachtet, dass sich Platzprobleme oder Schwierigkeiten und Verzögerungen beim Einstieg oft dann ergeben, wenn einzelne Schüler nicht im Fahrzeug nach hinten durchrücken oder die Kleineren beiseite drängen. „Wenn wir mit unserer Busschule an einem Schulzentrum einmal zeigen, dass wenn alle der Reihe nach einsteigen, auch alle schneller im Bus sind, staunen die Schüler meist nicht schlecht“, so Schlüter. „Sicherer ist so ein Einstieg auf jeden Fall.“