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Aufsichtsrat besucht NIAG-Standorte - Vorstandsmitglied Berg: „Wir wollen als regionaler Dienstleister für unsere Kunden noch präsenter werden“

Aufsichtsratstour 2011
Moers, 16. März 2011 - Statt mit Zahlen und Akten beschäftigte sich der NIAG-Aufsichtsrat bei seiner Rundfahrt zu den NIAG-Standorten in Moers, Rheinberg, Kleve, Wesel und Dinslaken mit den Orten, die für die Qualität der Dienstleistungen des Unternehmens wichtig sind. Vom NIAG-Busbetriebshof in Moers ging es - natürlich mit einem NIAG-Bus - zur Eisenbahn und Fahrzeugwerkstatt, zum NIAG-Rheinhafen in Rheinberg-Orsoy und anschließend zur Niederlassung in Kleve sowie zu den Busbetriebsstandorten in Wesel und Dinslaken. „Um gute Entscheidungen für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens treffen zu können, ist eine Gesamtsicht auf alles, was den Verkehrsdienstleister NIAG ausmacht wichtig", so der NIAG-Aufsichtsratsvorsitzende Heinz-Dieter Bartels, der den Anstoß für die Fahrt gab.

In den vergangenen Jahren wurde vor allem beim Busbetrieb auf eine dezentrale Organisation hingearbeitet. „Wir wollen als regionaler Dienstleister für unsere Kunden noch präsenter werden", betont NIAG-Vorstandsmitglied Hans-Joachim Berg. „Die bereits gemachten Schritte auf diesem Weg wollen wir heute sichtbar machen", so Berg. „Der Aufsichtsrat soll diesen Prozess auch in Zukunft aktiv begleiten."

Mehr Kundennähe durch Dezentralisierung

Ein Beispiel für diesen Dezentralisierungsgedanken: Der im Jahr 2008 eröffnete Standort Kleve als eigenständige Niederlassung im ÖPNV mit einem neu eingerichteten leistungsfähigen Betriebshof in Kleve-Kellen. Durch die Einrichtung einer Werkstatt, die von der kleinen Reparatur bis zur Hauptuntersuchung der Busse vieles leisten kann, was zuvor in Moers gemacht werden musste. Lediglich bei größeren Karosserieschäden müssen die Fahrzeuge noch in die Werkstatt in Moers, da nur hier eine Lackierhalle zur Verfügung steht. Jüngstes Beispiel für mehr Kundennähe ist der neue NIAG-Standort in Dinslaken. Hier hat die NIAG im Industriegebiet Thyssenstraße eine 3.350 Quadratmeter große Fläche angemietet, um von dort den Raum Dinslaken noch besser mit eigenen Fahrzeugen bedienen zu können.

Investitionen in die Zukunftsfähigkeit der Standorte

Neben den Nahverkehrsstandorten besuchte der Aufsichtsrat auch die Eisenbahn und Fahrzeugwerkstatt sowie den Rheinhafen in Rheinberg-Orsoy. In die Leistungsfähigkeit dieses Umschlagplatzes für Massengüter (vorwiegend Importkohle) hat die NIAG in den vergangenen Jahren kräftig investiert. So wurden in den Jahren 2005 und 2009 zwei leistungsfähige Kräne neu aufgebaut. Der umschlagsarme Sommer des Krisenjahres 2009 wurde antizyklisch genutzt, um mit dem Aufbau eines sehr leistungsfähigen Portal-Drehkrans die Zukunftsfähigkeit des Hafenstandortes Orsoy zu sichern. Die Umschlagskapazität wurde so um 400 Tonnen je Stunde nahezu verdoppelt.
Synergie-Effekte in der Rhenus-Gruppe genutzt

Kundennähe, Flexibilität und kurze Entscheidungswege sind für den Bereich Logistik besonders wichtig, um am Markt bestehen zu können. Hier wurden in den vergangenen Jahren verstärkt Synergie-Effekte innerhalb der Rhenus-Gruppe genutzt. Bestes Beispiel: Die NIAG führte während der langen Niedrigwasserperiode des Rheins im Jahr 2009 erstmals Kombinierte Verkehre auf der Schiene durch und sorgte so zwischen Emmerich und Container-Terminals am Mittel- und Oberrhein sowie den Häfen Duisburg und Hamburg für eine reibungslose Abwicklung der Transporte. Im Bereich Fahrzeugwerkstatt reagiert eine neu geschaffene mobile Einsatzgruppe kurzfristig auf Kundenwünsche und führt Reparatur- und Wartungsarbeiten an Güterwagen auf den Firmengeländen des Auftragsgebers oder an Be- und Entladestellen durch. So entfallen Überführungsfahrten zur Fahrzeugwerkstatt und die Wagen sind schnellstmöglich wieder einsatzbereit.

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