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Löschzüge Asberg und Innenstadt auf dem NIAG-Betriebshof: Feuerwehrmänner übten Einsatz im Linienbus

Feuerwehrübung
Moers, 24.05.2011 - Um 19:05 Uhr erreicht das erste Feuerwehrfahrzeug den Bus-Betriebshof der NIAG in Moers. Im Sekundentakt folgen die anderen Einsatzwagen der Löschzüge Asberg und Innenstadt. Von einem Bus neben der Halle steigt dichter Qualm auf. Hilferufe sind zu hören. Doch zum Glück ist dies kein Ernstfall, sondern eine realistische Übung des Unfall-Szenarios: Pkw fährt auf einen Bus auf.

Die Feuerwehrleute, die als erste vor Ort sind, erkennen: Im verqualmten Innenraum des Busses befinden sich Fahrgäste, darunter auch eine Mutter mit Kinderwagen und ein Rollstuhlfahrer. Schnell öffnen Sie von außen die Türen und helfen den Fahrgästen ins Freie und richten eine Verletzten-Sammelstelle ein. „Die Rettung der Menschen hat bei unseren Einsätzen oberste Priorität", erläutert Feuerwehrmann Hans-Rudolf Röhling, der hauptberuflich Leiter des NIAG-Bildungszentrums ist, und dieses Szenario auch regelmäßig in Fortbildungen mit NIAG-Busfahrern übt. „Übungen wie diese sind für uns wichtig, damit im Ernstfall richtig gehandelt werden kann", betont er. So müssen bei Linienbussen andere Dinge als bei Pkw beachtet werden. Nach der Übung erläuterte Röhling den Kollegen deshalb wichtige technische Details der Fahrzeuge, zum Beispiel wo die Batterien zu finden sind und welche Notausstiegsmöglichkeiten die Fahrgäste haben. „Wir pflegen traditionell die Zusammenarbeit mit den Moerser Löschzügen und unterstützen die wichtige Arbeit der freiwilligen Helfer, in dem wir unsere Betriebsgelände in regelmäßigen Abständen für Übungen zur Verfügung stellen", erläutert NIAG-Pressesprecherin Beate Kronen. „Die Sicherheit unserer Fahrgäste wird durch diese Praxis-Übungen weiter erhöht", betont sie. „Denn so können bei einem Unfall die Einsatzkräfte sicher und schnell handeln."