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NIAG-Busse fahren am Morgen nach Orkantief „Kyrill“ wieder: Aufgrund der Sturmschäden einige Linienwege noch eingeschränkt befahrbar

Moers, 19. Januar 2007 - Nachdem die starken Orkanböen des Tiefs „Kyrill" am Donnerstag, 18. Januar 2007, auch am Niederrhein für zahlreiche Zerstörungen und umgestürzte Bäume gesorgt haben, konnte die Niederrheinische Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft NIAG am Morgen des 19. Januar 2007 - wenn auch zum Teil noch eingeschränkt - den Busverkehr an den Betriebshöfen Moers, Wesel und Kleve pünktlich wieder aufnehmen.

„Natürlich gibt es durch Straßensperrungen und Aufräumarbeiten noch Beeinträchtigungen für uns, die zu Umleitungen und Verspätungen führen", erläutert NIAG-Betriebsleiter Andreas Meuskens. Aufgrund von Behinderungen und der weiter bestehenden Gefahr umstürzender Bäume waren die Linien 8 (Vierbaum - Budberg - Rheinberg) und 9 (Alpen - Drüpt - Millingen - Rheinberg) im Schülerverkehr noch ganz gesperrt.

Einschränkungen und zum Teil Umleitungen bestanden am Morgen noch auf den Linien 36 (Xanten - Sonsbeck - Geldern), 37 (Kevelaer - Sonsbeck - Alpen - Wesel), 82 (Wesel Martinistraße - Schepersfeld - Wittenberg), 86 (Witenberg - Lauerhaas - Wesel - Flüren - Bislich - Rees) sowie auf den Linien 913 (Moers-Hülsdonk - Du-Baerl - Orsoy - Rheinberg - Annaberg) und 929 im Bereich der Essenberger Straße in Moers.

„Wie am Vortag versuchen wir unter Einsatz aller verfügbaren Kräfte einen möglichst störungsfreien Busverkehr für unsere Fahrgäste zu gewährleisten", betont Meuskens. Auch am Nachmittag und Abend des 18. Januar hielt die NIAG den Verkehr so lange wie möglich aufrecht, um zunächst die Schüler und dann die Berufspendler nach Hause zu bringen. Die Busse des Betriebshofes Kleve konnten bis circa 19:00 Uhr fahren, um 20:00 Uhr wurden dann auch von der NIAG-Leitstelle im Betriebshof Moers alle Fahrer aufgefordert, den Verkehr einzustellen. „Nachdem die Fahrgäste, die noch in den Bussen unterwegs waren, ihr Ziel erreicht hatten, steuerten die letzten Linien um circa 21:00 Uhr den Betriebshof an", berichtet Meuskens.

Im Großen und Ganzen zieht er eine für die NIAG positive Bilanz des Sturmtages: „Unsere Mitarbeiter haben die Situation gut gemeistert und auch die tatsächlichen Sturmschäden waren zum Glück nur leichte Beschädigungen an zwei Fahrzeugen durch kleinere Äste", resümiert der Betriebsleiter.