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SchokoTicket jetzt flächendeckend in Moers: Preiswertes Abo-Ticket ab September für alle Schüler der städtischen Schulen

Moers, 03.06.2011 - Mit dem Beschluss des Rates der Stadt Moers kann das SchokoTicket jetzt in Moers voll durchstarten. Die positiven Erfahrungen an den fünf Schulen, die seit August 2010 am Pilotprojekt teilgenommen haben, überzeugten auch die übrigen Schulen der Stadt Moers für eine Einführung des preiswerten Schülertickets mit Freizeitnutzen zu plädieren. Die Mitglieder des Schulausschusses machten jetzt den Weg frei für die stadtweite Einführung zum Schuljahresbeginn im September.

„Wir freuen uns, dass die Eltern, Schüler und die Verantwortlichen bei der Stadt Moers nach dem Praxistest von den Vorteilen des SchokoTickets überzeugt werden konnten", zeigt sich NIAG-Pressesprecherin Beate Kronen erfreut über den Beschluss des Schulausschusses. Die politischen Gremien der Kreise Wesel und Kleve haben die Harmonisierung der Tarife der Verkehrsgemeinschaft Niederrhein (VGN) und des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) ab 1. Januar 2012 beschlossen. Zu diesem Termin wird auch der integrale Bestandteil des VRR-Tarifs - das SchokoTicket für alle Schülerinnen und Schüler - am gesamten Niederrhein eingeführt. Moers ist mit dem Pilotstart im Jahr 2010 erfolgreicher Vorreiter für das neue Ticket geworden.

Das SchokoTicket bietet preiswerte Mobilität für alle Fahrten zur Schule und in der Freizeit. Es funktioniert nach dem Solidarprinzip: Damit alle Schüler/-innen in den Genuss eines attraktiven Fahrausweises für den Nahverkehr kommen können, zahlen beim SchokoTicket auch die Schüler/-innen mit Anspruch auf Fahrtkosten-Erstattung für den Schulweg einen Beitrag zur Finanzierung (aktuell 11,60 Euro für das erste Kind einer Familie, 6,00 Euro für das zweite Kind einer Familie, jedes weitere Kind ist frei). Für diesen Beitrag erhalten SchokoTicket-Inhaber/-innen einen Zusatznutzen für den Nachmittag, an den Wochenenden und in den Ferien. Schon nach wenigen kurzen Fahrten oder einem längeren Ausflug am Wochenende liegt der ansonsten fällige Fahrpreis über dem Monatspreis des SchokoTickets. Schüler erlangen ein Plus an Mobilität und Eltern werden entlastet, da Fahrten in der Freizeit auch alleine bewältigt werden können. Der Ticketkauf für die Einzelfahrt entfällt.

Das SchokoTicket ist ein personenbezogenes Jahresabo nach dem Flat-Rate-Prinzip (vergleichbar Handy-Flat-Rate). Es gilt an allen Tagen rund um die Uhr im gesamten vom Kunden gewählten Tarifraum. Im erweiterten VRR-Raum werden künftig zwei Regionen angeboten: „Nord" entspricht den Kreisen Wesel und Kleve sowie den im Süden angrenzenden Städten Duisburg, Krefeld und Oberhausen. Die Region „Süd" entspricht dem jetzigen Verkehrsgebiet des VRR sowie den südlichen Kommunen der Kreise Wesel und Kleve. Die sogenannten Selbstzahler ohne Anspruch auf Fahrtkostenerstattung erhalten mit dem SchokoTicket ein deutlich preiswerteres Ticket als nach den bisherigen Tarifregelungen der VGN. Auch Sie profitieren von allen Nutzungs-möglichkeiten in der Freizeit.Bussen, Bahnen und Nahverkehrszügen (2. Klasse). Das SchokoTicket gibt es bereits seit 2001 im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) als preislich attraktives Ticket für alle Schüler/-innen, egal ob ohne oder mit Anspruch auf Fahrtkostenerstattung durch den jeweiligen Träger der Schule.

Schüler, die Anspruch auf eine Fahrtkostenerstattung für den Weg zur Schule und zurück haben, erhalten Informationen zum neuen Ticket von ihrer Schule. Wer einen kürzeren Schulweg hat und das günstige SchokoTicket als Selbstzahler nutzen möchte, kann sich beim NIAG-Abo-Team unter 0 800 205 11 22 beraten lassen (Anruf kostenlos aus dem deutschen Festnetz). Wie bereits beim Start des Pilotprojektes werden NIAG-Mitarbeiter auch direkt an den Schulen bei Elternsprechtagen, Schulfesten oder während der Einführungswoche für die Fünftklässler informieren.