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SchokoTicket - Keine Bonitätsprüfung: NIAG setzt Vorgaben der Landesregierung um

Kreise Wesel/Kleve, 26. August 2011 – Die Medienberichte in den letzten Tagen zur Einführung des SchokoTickets in Kleve und Umgebung veranlassen die NIAG, einige der angesprochenen und zum Teil öffentlich diskutierten Sachverhalte klarzustellen.

Josef Kannenberg, Leiter des Bereiches ÖPNV bei der NIAG, hebt hervor, dass die NIAG bisher bei der Ausgabe von SchokoTickets keine Bonitätsauskunft eingeholt hat und dies auch in Zukunft nicht machen wird. „Obwohl“, so Kannenberg, „dies durchaus möglich wäre, wenn der Kunde zuvor durch seine Unterschrift auf dem Antragsformular einer solchen Bonitätsprüfung zugestimmt hat – die üblicherweise in den Allgemeinen Abonnement-Bedingungen des VRR-Tarifs als sogenannte Kann-Bestimmung festgelegt ist.“

Zu den zu erläuternden Sachverhalten gehört auch die generelle Einführung des VRR-Tarifs.

„Die Einführung des VRR-Tarifs geschieht auf Basis der Zielsetzungen der Landesregierung NRW, die von den Kreisen und Kommunen die Vereinfachung der Tariflandschaft im Öffentlichen Personennahverkehr erwartet. Im Zuge dessen ist von den politischen Vertretern im Land und in den Kreisen die zeitnahe Zusammenführung des VRR und der VGN beschlossen worden“, erläutert der ÖPNV-Mann der NIAG die Ursache zur Einführung des in der Kritik einiger Bürger stehenden Tickets.  Im Zuge der Harmonisierung der bestehenden Unterschiede zwischen den beiden Verkehrsverbünden müssen die Tarife von VRR und VGN vereinheitlicht werden, so dass die bekannte VGN-Schülerjahreskarte (eTicket) durch das VRR-Produkt SchokoTicket zu ersetzen ist.

Auch die gelegentlich bemängelten Nutzungsmöglichkeiten des ÖPNV im ländlichen Bereich bedarf seitens der NIAG einer Klarstellung: „Das von der NIAG vorgehaltene Verkehrsangebot sowie die Anbindung einzelner Ortsteile ist für ländliche Kommunen überdurchschnittlich“, betont Kannenberg weiter.

Der NIAG-Vertreter hofft, mit dieser Erläuterung sowohl zum Ticket selbst, zur Frage der Bonitätsprüfung aber auch zum Hintergrund der Tarifumstellung eine sachliche Aufklärung gegeben zu haben. Sollten weitere Fragen rund um das Thema „SchokoTicket“ bestehen, verweist das Verkehrsunternehmen noch einmal auf die entsprechende NIAG-Hotline: 0800 205 11 22.