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Senioren zur Nutzung von Bussen ermuntert;
Polizei und NIAG machen gemeinsam mobil

Moers, 27. Januar 2006 - Mehr Mobilität im Alter durch die Nutzung von Bussen: Mit einem Informationsnachmittag auf dem Betriebshof Moers haben die Niederrheinische Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft NIAG und das Kommissariat Vorbeugung der Kreispolizeibehörde Wesel erneut Senioren zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ermuntert.

Die Mitglieder des Seniorentreffs der Evangelischen Kirchengemeinde Hoerstgen erfuhren zunächst von Helmut Schürmann, Leiter des NIAG-Ausbildungsbetriebes, wie die Busse ausgestattet sind und wie die Niederflurtechnik und die Einstiegshilfen die Benutzung der Busse auch für ältere Bürger bequem gestalten. Auch die in einigen Fahrzeugen installierte Kameraüberwachung wurde vorgestellt, die zusätzliche Sicherheit vermittelt. Oberkommissar Manfred Helmes und Poizeikommissar Marcel Winkin legten insbesondere einen Schwerpunkt auf das richtige Verhalten beim Ein- und Ausstieg, der an diesem Nachmittag auch in der Praxis geübt wurde. Aber auch das sichere Erreichen der Haltestellen durch eine entsprechende Vorbereitung sei wichtig, so Helmes.

Helmes wies die Senioren auch auf ihr Recht auf einen Sitzplatz hin. Gemeinsam mit Schürmann riet er den Senioren zur Wahrnehmung dieser Rechte - auch wenn jüngere Fahrgäste nicht von sich aus den Sitzplatz anbieten. „Wenn der direkte Dialog mit den Jugendlichen zu nichts führt, sprechen Sie unsere Fahrer an", ermunterte Schürmann. Diese seien auch für Fragen zu Umstiegsmöglichkeiten und Anschlüssen immer bei Fahrtantritt ansprechbar. „Und wenn der Kollege mal etwas nicht wissen sollte, kann er die Information über Funk abrufen", betonte Schürmann.

Nach einem Rundgang über den modernen Betriebshof an der Rheinberger Straße gab es noch Tarif-Tipps von NIAG-Fahrlehrer und Ausbilder Wilfried Vogel. Neben dem BärenTicket für Vielfahrer ab 60 empfahl Vogel die neue VGN-Schnäppchenkarte, mit der am Vormittag zwischen 9.00 und 12.00 Uhr vergünstigt gefahren werden kann. Sogleich planten einige Seniorinnen eine vormittägliche Fahrt zum Supermarkt nach Sevelen. „Da nicht mehr alle von uns selber Auto fahren können, bedeutet die Nutzung der SB30 und der Linie 32 mehr Unabhängigkeit von den Fahrdiensten der Verwandten, die ohnehin vormittags meist keine Zeit haben, da sie arbeiten", betont die Leiterin des Hoerstgener Seniorentreffs Marga Luyten.

Informationen zu weiteren Veranstaltungen des Kommisssariats Vorbeugung gibt die Kreispolizeibehörde Wesel. Telefon: 0281/1 07-48 41.
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