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Starkes Trio macht’s möglich: Bürgerbus Mehrhoog nimmt am 1. September Fahrt auf

August 2008 - Wenn drei sich zusammentun, dann wird auch was draus. Im Fall des neuen Bürgerbusses Mehrhoog sind es die drei Akteure Bürgerbusverein Mehrhoog, die Stadt Hamminkeln und die Niederrheinische Verkehrsbetriebe AG NIAG. Als „Motor" der Initiative ist der Bürgerbusverein zu sehen. Sowohl Linienweg als auch Fahrplan wurden hier - ganz im Bürgersinne - entwickelt. Aufgrund des starken Engagements konnte der Verein bereits 50 ehrenamtliche Fahrer rekrutieren, die die Betriebsaufnahme des Bürgerbusses Mehrhoog am 1. September sicherstellen werden. Zweiter im Bunde ist die Stadt Hamminkeln, die den ausgleichenden Finanzpart des Projektes übernimmt. Von ihr werden die nicht durch Fahrgeldeinnahmen gedeckten Betriebskosten getragen. Weiterer Partner im starken Trio ist die NIAG. Zu ihren Aktivitäten gehört die Konzessionsbeantragung, die Fahrzeugbeschaffung sowie eine Beratungsfunktion mit Blick auf die Ausgestaltung von Linienführung, Fahrplan und Tarif.

Außerdem trägt sie die Verantwortung für die Ausbildung der Fahrer, stellt die Betriebsleitung und überwacht den gesamten Bürgerbusbetrieb. Eine Aufgabe, die dem Verkehrsunternehmen nicht fremd ist. Bereits 1986 nahm der erste von der NIAG betreute Bürgerbus in Emmerich seinen Betrieb auf; der Mehrhooger Bürgerbus ist nun der achte, der Fahrt aufnimmt.

Mit einer Linienlänge von rund 30 km erschließt er Mehrhoog, bindet Sonsfeld, die Campingplätze, den evangelischen Friedhof und Bergerfurth an. Außerdem wird Mehrhoog über Töven und Hülshorst mit Hamminkeln verbunden. An insgesamt 32 Haltestellen haben die Fahrgäste dann die Möglichkeit zum Ein- und Ausstieg in „ihren" Bürgerbus.

Für technisch Interessierte hier noch ein paar Daten: Bei dem zum Einsatz kommenden Fahrzeug handelt es sich um einen Mercedes-Benz Sprinter 311 mit 80 kW (109 PS) Leistung inklusive fahrgastfreundlicher Klimaanlage. Zur Bürgerbusausstattung gehören eine elektrisch angetriebene Fahrgasttür mit vertieftem Einstieg, acht Fahrgastsitze und eine Fahrtzielanzeige. Finanziert wurde das Fahrzeug durch das Land NRW und den Kreis Wesel.

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