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Warnstreik bei der NIAG:
70 Prozent aller Busse fuhren am Morgen. Stärkere Einschränkungen in den frühen Abendstunden zu erwarten

Moers/Kleve/Wesel, 4. Februar 2010 - Der heutige Warnstreik bei Bus und Bahn hat bei der NIAG bisher nicht wie bei anderen Verkehrsbetrieben in NRW zum Stillstand, aber zu Einschränkungen im Linienverkehr geführt.

„Durch den Einsatz aller noch verfügbaren Mitarbeiter konnten wir am Morgen 70 Prozent aller Fahrten anbieten", beschreibt NIAG-Pressesprecherin Beate Kronen die aktuelle Lage.

Während die Linien im Bereich Wesel, Dinslaken und Voerde bisher normal bedient werden konnten, mussten viele Fahrgäste im Bereich Kleve und Moers länger als üblich auf den Bus warten. „Leider können wir die Fahrgäste an den Haltestellen nur um Geduld bitten", räumt Kronen ein. Die Linien sind unterschiedlich vom Streik betroffen, daher kann es auf einzelnen Verbindungen auch zu deutlich längeren Wartezeiten kommen. Im Raum Kleve kommt es vor allem auf der Schnellbuslinie SB58 Nijmegen - Kleve - Emmerich zu Engpässen. Im Raum Moers werden alle Linien unregelmäßig bedient.

„Mit stärkeren Einschränkungen als bisher ist vor allem am frühen Abend zu rechnen, da natürlich auch die noch fahrenden Kollegen die gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten beachten müssen", erläutert Kronen. „Wer am Abend auf alternative Verkehrsmittel ausweichen kann, sollte dies tun", empfiehlt die Pressesprecherin.