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Nachricht vom: 10.01.2013

Zwölf neue Busse
verstärken Flotte der NIAG-Gruppe

Fahrzeuge für SchnellBus-Verkehr
mit innovativer Klima-Technik ausgestattet

Mit insgesamt zwölf fabrikneuen Bussen des Herstellers MAN hat die NIAG-Gruppe jetzt ihre Busflotte verstärkt. Die vier Gelenkbusse, drei Standardlinienbusse und drei Überlandbusse für die SchnellBus-Linien sorgen ab sofort für mehr Fahrgastkomfort. Mit zwei neuen Standard-Linienbussen hat auch die NIAG-Tochter LOOK in Kleve die Busflotte ergänzt. „Wir erneuern unseren Fahrzeugpark mit insgesamt 175 eigenen Bussen kontinuierlich über das übliche Maß hinaus und erfüllen damit bereits seit Jahren höchste Standards in Punkto Umweltschutz und Barrierefreiheit im Nahverkehr“, betont NIAG-Vorstandsmitglied Hans-Joachim Berg.

Die drei neuen Überlandbusse, die vorwiegend auf SchnellBus-Linien wie der SB30 zwischen Duisburg und Geldern zum Einsatz kommen, weisen gar eine echte Innovation auf. „Im Bereich der Klimatechnik haben wir als eines der ersten Busunternehmen bundesweit gemeinsam mit der Firma Konvekta Anlagen getestet, die als Kältemittel CO2 verwenden“, betont Betriebsleiter Andreas Meuskens. „Die Anlagen haben sich in der Praxis so gut bewährt, dass wir jetzt bei den Neuanschaffungen auf diese umweltfreundliche Klimatisierung setzen.“ Die dort installierten Klima-Anlagen der Konvekta AG nutzen CO2 als Kältemittel, eine Innovation, die bereits mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet wurde. Ausgerechnet das als Klimakiller bekannt gewordene CO2 ist nämlich bestens als Kältemittel geeignet und in dieser Anwendung ein echtes Plus für die Umwelt. „Wir als Verkehrsunternehmen sind damit ein Vorreiter in Sachen innovativer und umweltschonender Kühltechnik bei Kraftfahrzeugen“, betont NIAG-Betriebsleiter Andreas Meuskens. Während die Automobil-Industrie auf das Kältemittel R1234yf setzt, bei dem im Extremfall bei einem Brand die gefährliche Fluorwasserstoffsäure (auch Flusssäure genannt) entstehen kann, bietet die Konvekta AG für Busse die Alternative mit CO2 als Kältemittel an. Die höheren Anschaffungskosten für die neuartigen Anlagen werden durch einfachere und damit kostengünstigere Wartung ausgeglichen. Alle neu angeschafften Fahrzeuge erfüllen mit der Euro 5 Norm mit EEV Standard (EEV=Enhanced Environmentally Friendly Vehicle) die höchsten Abgasnormen. Zusätzlich sorgt ein Abgasnachbehandlungssystem (Partikelfilter) für einen noch geringeren Schadstoffausstoß.

Um allen Fahrgästen einen bequemen Zugang zum Nahverkehr ermöglichen, sind auch die neuen Fahrzeuge mit Niederflurtechnik mit seitlich absenkbarem Wagenboden und mechanischer Rampe ausgestattet, über die auch Rollstuhlfahrer direkt zur Aufstellfläche in der Mitte der Busse gelangen können. Die Informationen zum Linienverlauf werden über TFT-Bildschirme angezeigt. Bei den drei Überlandlinienbusse sind die 44 Sitzplätze mit besonders komfortabler Bestuhlung wie hochgezogener Rückenlehne für längere Fahrten ausgestattet.

Noch in diesem Jahr werden erneut neue Fahrzeuge die NIAG-Flotte verstärken, kündigt Meuskens an. „Bei dieser Bestellung werden wir erstmals Busse mit zusätzlichen Stellflächen für Rollstuhlfahrer, Rollatoren und Kinderwagen ordern“, erläutert Meuskens. Damit reagiert die NIAG auf die demografische Entwicklung und die wachsende Mobilität in den höheren Altersklassen. „Wir beobachten aktuell einen stetig wachsenden Bedarf“, erläutert Meuskens. „Wir wollen hier Konflikte zwischen den verschiedenen Fahrgastgruppen vermeiden und durch die zusätzlichen Stellflächen das Busfahren sowohl für Familien als auch für ältere Fahrgäste noch attraktiver gestalten“, unterstreicht auch NIAG-Vorstand Berg.