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Nachricht vom: 08.01.2016

Neues Fahrzeug für die City-Linie 49 in Kleve

Minibus statt City-Train für die Innenstadtbedienung

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Die Fahrgäste der City-Linie 49 können sich ab Montag, 11. Januar 2016, über einen fabrikneuen Mercedes Minibus auf ihrer Linie freuen. Die Stadt Kleve und der Verkehrsdienstleister LOOK setzen mit dem neuen Fahrzeug weiter auf die bewährte Linie, die es vor allem älteren Bürgern erleichtert, ihre Einkäufe in der Fußgängerzone und im in der Oberstadt gelegenen EOC zu erledigen. Das neue Fahrzeug hat gleich zwei Vorteile: Die jährlichen Betriebskosten sinken und die Bedienung wird gleichzeitig deutlich zuverlässiger. Die zuvor dort eingesetzte Wegebahn erwies sich leider auf Dauer als zu stör- und reparaturanfällig, so dass auf der Linie bereits öfter Busse zum Einsatz kommen mussten.

Gemeinsam mit der Stadt suchten die Verantwortlichen bei LOOK nach einer Lösung. „Für uns war von Anfang an klar, dass die Linie mit demselben Fahrplanangebot weiterlaufen sollte, denn sie ist bei unseren Bürgern sehr beliebt und leistet einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in unserer Stadt“, betont Bürgermeisterin Sonja Northing.

„Wir sind froh, dass wir mit dem neuen Bedienkonzept auf Basis eines Sprinter Minibusses eine ideale Lösung gefunden haben“, sind sich die LOOK-Geschäftsführer Stephan Kreth und Dirk Höbel einig.

Auch Christian Kleinenhammann, Vorstandsmitglied des Verkehrsdienstleisters NIAG, zu dessen Unternehmens-gruppe LOOK gehört, freut sich über das gelungene neue Bedienkonzept für die Linie: „Ich danke allen Verantwortlichen der Stadt Kleve für die erneut hervorragende Zusammenarbeit in der Sache. Mit einem solchen Partner macht es einfach Spaß, neue Ideen und Impulse für den Nahverkehr zu entwickeln.“

Der dreiachsige Mercedes-Benz Sprinter City 77 wird die Linie 49 nun lückenlos und bei jeder Witterung bedienen. Der rund 8,7 Meter lange Minibus bringt genau die Fahrzeugmerkmale mit, die für den sensiblen Innenstadtbereich gewünscht sind. Mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 6,8 Tonnen können zwar bis zu 40 Fahrgäste befördert werden, dennoch wirkt das Fahrzeug unaufdringlich kompakt. Das durchgängig niederflurige Fahrzeug verfügt über zwei doppelflügelige Außenschwingtüren, eine Absenkautomatik für den bequemen Einstieg und jeweils eine mechanische Klapprampe an Tür 1 und Tür 2 für Rollstuhlfahrer. Im Innern erwarten den Fahrgast eine vollwertige Omnibusbestuhlung mit Sitz- und Rückenpolstern aus dem Citaro und zwei Mehrzweckstellflächen für Rollstuhl, Rollatoren oder Kinderwagen. Darüber hinaus kommt der Sprinter City 77 mit dem 120 kW (163 PS) starken Euro VI Motor deutlich leiser daher als konventionelle Linienbusse. Mit einem Radstand von 4.100 mm und einem Wendekreis von 17,3 Metern ist der Minibus wendig genug, um alle Linienabschnitte zu meistern.