Datenschutz
Impressum
Nachricht vom: 27.01.2016

NIAG befragt Fahrgäste und lässt SchnellBus SB10 ab 1. Februar 2016 früher in Vluyn starten

Anpassung für Pendler bei dieser Fahrt möglich -
Staugefahr vor der Rheinbrücke bleibt weiter bestehen

Die Pendler, die mit der SchnellBuslinie SB10 bisher um 7:12 Uhr ab Vluyner Südring in Richtung Duisburg Hauptbahnhof fahren, starten ab Montag, 1. Februar 2016 früher. Dieser frühere Start am Morgen geschieht auf eigenen Wunsch der Pendler. Die NIAG versucht so – trotz morgendlichem Stau vor der A40-Rheinbrücke – für ihre Fahrgäste den Umstieg zur Bahn zu gewährleisten, bzw. einen pünktlichen Arbeitsbeginn in Duisburg zu ermöglichen.

An regulären Schultagen startet der Bus künftig 20 Minuten früher, also um 6:52 Uhr ab Vluyner Südring. Der Rosenmontag, 8. Februar, ist jedoch an den Schulen ein beweglicher Ferientag und die Fahrt kann an diesem Tag – wie an allen Ferientagen – nur 12 Minuten früher um 7:00 Uhr angeboten werden, da der Bus zuvor noch an anderer Stelle im Einsatz ist.

Umfrage im Bus – Abfahrt wird vorverlegt

„Wir haben von einer unserer Stammkundinnen die Bitte erhalten, eine frühere Abfahrt zu ermöglichen, und dann kurzfristig eine Umfrage unter allen Fahrgästen im Bus gemacht, um uns ein Bild über die Wünsche aller Kunden zu verschaffen“, erläutert NIAG-Pressesprecherin Beate Kronen. Da der Bus für diese morgendliche Fahrt an Schultagen direkt vom Betriebshof aus eingesetzt wird, war hier eine Verschiebung der Abfahrtszeit nach vorne möglich. „Was möglich und vom Betriebsaufwand vertretbar ist, setzen wir für die Zufriedenheit unserer Fahrgäste auch um“, betont Kronen.

Schlechte Infrastruktur wirkt sich auf ÖPNV aus

Nadelöhr Rheinbrücke bleibt weiter bestehen

Die Stauproblematik vor dem Nadelöhr der A40-Brücke lässt sich als Grundproblem für den ÖPNV aber leider nicht einfach auflösen. „Aufgrund der anhaltenden Einschränkungen im Bereich der A40-Rheinbrücke, kommt es auf unseren SchnellBuslinien besonders in den Verkehrsspitzen zu Verspätungen“, bedauert NIAG-Pressesprecherin Beate Kronen die Einschränkungen aufgrund der nicht ausreichenden Verkehrsinfrastruktur.

Mit Umleitungsregelungen sowie erwirkten Sonderregelungen für den ÖPNV während der Brückensperrungen hat die NIAG immer wieder versucht, die Auswirkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten. Dennoch kann die NIAG auch in Zukunft bis zur Fertigstellung der neuen Autobahnbrücke nicht ausschließen, dass Einschränkungen für den Linienverkehr auftreten.

„Die Mitarbeiter unsere Planungsabteilung und der Verkehrsleitung arbeiten täglich daran, die Verbindungen für Berufspendler und Studenten sowie im Freizeitverkehr vom Niederrhein nach Duisburg so störungsfrei wie möglich anbieten zu können“, unterstreicht Kronen. Nicht immer ist eine schnelle Lösung möglich – wie im Fall der morgendlichen Pendlergemeinschaft aus Neukirchen-Vluyn.