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Nachricht vom: 05.11.2015

NIAG und Verkehrswacht geben
Sicherheitstipps für Herbst und Winter:

In der dunklen Jahreszeit auf gute Sichtbarkeit auf dem Weg zur Haltestelle achten

Um auch im Herbst und Winter sicher unterwegs zu sein, sollten Fußgänger besonders auf ihre Sichtbarkeit in der Dunkelheit achten. Darauf weisen die NIAG und die Verkehrswacht jetzt nochmals hin. Die landesweite Initiative „Sehen und gesehen werden" der Landesverkehrswacht, der Polizei und des ADAC wies erst jüngst Senioren auf die notwendige Sichtbarkeit im Straßenverkehr hin. „Wir wollen nun gemeinsam mit der Verkehrswacht noch einmal Kinder und Jugendliche, die in der morgendlichen Dämmerung unterwegs zur Bushaltestelle und zur Schule sind, für dieses wichtige Thema sensibilisieren", betont NIAG-Pressesprecherin Beate Kronen.

Mindestens ein helles Kleidungsstück sowie Reflektoren an der Schultasche erhöhen die Sichtbarkeit im Dunkeln deutlich. Jedoch sind die Taschen und Kleidungsstücke von Jugendlichen nicht mehr automatisch mit reflektierendem Material ausgestattet, wie etwa bei Schülern im Grundschulalter.

Jeder, der in Dämmerung und Dunkelheit zu Fuß unterwegs ist, sollte sich aber bewusst sein, dass ein Fußgänger mit dunkler Kleidung erst auf eine Entfernung von unter 30 Metern für Autofahrer sichtbar wird, mit heller Kleidung und Reflektoren dagegen ab 150 Metern Entfernung. Die Reaktionszeit der Autofahrer erhöht sich so automatisch. „Natürlich sollten auch Autofahrer im Bereich von Haltestellen und vor Schulen immer besonders aufmerksam sein und ihre Geschwindigkeit entsprechend anpassen", appelliert Kronen.

Das Tragen von Reflektoren gilt bei Jugendlichen oft leider als nicht besonders „cool". Doch gerade, wer im ländlichen Bereich zur Haltestelle läuft, kann sich für die Sichtbarkeit nicht auf die Straßenbeleuchtung verlassen. „Hier kann zum Beispiel die in Smartphones integrierte Taschenlampe für den Weg eingeschaltet werden", empfiehlt Kronen. Inzwischen gibt es auch Reflektoren, die auch den Geschmack von Teenagern treffen. Praktische Leucht-Armbänder können mit einem „Klack" angelegt werden und sind später schnell wieder in der Tasche verstaut.

Doch nicht nur Kinder und Jugendliche sollten auf ihre Sichtbarkeit achten. Bei rund der Hälfte aller tödlichen Unfälle mit Fußgängern in den Wintermonaten sind ältere Menschen die Opfer. „Die Verkehrswachten in NRW informieren Seniorinnen und Senioren, wie sie sich als Fußgänger im Straßen-verkehr kenntlich machen können. Dabei stellen wir immer wieder fest, dass viele von ihnen nicht wissen, wie gefährlich fehlende Sichtbarkeit sein kann. Wir appelieren daher auch an die Freunde und Angehörigen auf das Thema hinzuweisen", sagt Werner Reich, Geschäftsführer der Verkehrswacht Kreis Kleve. „Fußgänger dürfen nie davon ausgehen, dass sie von Autofahrern gesehen werden!"